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Thy oaths I quit, thy memory refign;

Forget, renounce me, hate whate'er was mine.


Fair eyes, and tempting looks (which yet I view'!)
Long lov'd, ador'd ideas, all adieu!

O Grace ferene! oh Virtue heav'nly fair!

Divine oblivion of low-thoughted Care!

Fresh blooming Hope, gay daughter of the sky!

And faith, our early immortality!

Enter, each mild, each amicable gueft:
Receive and wrap me in eternal rest!

See in her cell fad Eloifa fpread,

Propt on fome tomb, a neighbour of the dead.
In each low wind methinks a spirit calls,
And more than echoes talk along the walls.
Here, as I watch'd the dying lamps around,
From yonder fhrine I heard a hollow found:

Vergiß du mein; verwünsche, hasse mich

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» Come,

Und all das Meine! Holde, theure Augen,
Verführungsvolle Blicke, noch mir sichtbar,
Långst theure angebetete Gedanken,

Lebt alle wohl!

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O! heitre Gnade Gottes!

O! himmlisch schöne Tugend! göttliche

Vergessenheit der lang durchdachten Sorge!
Frischblühnde Hoffnung! frohe Himmelstochter!
Und, Glaube, du, schon hier Unsterblichkeit !
Kommt, und bewohnt freundschaftlich, mild, mein Herz,
Nehmt mich, und hüllt in ewge Ruh mich ein!

Sieh! Eloise liegt in ihrer Zelle

Voll Traurens hingestreckt, hin auf ein Grabmal
Gepflanzt, entschlafner Todten Nachbarin !
In jedem Wehen, dünkt mich, ruft ein Geist;
Der Wände Ton ist mehr als Wiederhall!
Als ich, die Lampen sterbend um mich her,
Hier wachte, da vernahm von jenem Altar ́

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Pope. Come, fifter, come!" (it faid, or feem'd to fay); Thy place is here, fad fifter, come away!

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Once, like thyfelf, I trembled, wept, and pray'd, "Lov's victim then, though now a fainted maid: But all is calm in this eternal fleep;

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"Here Grief forgets to groan, and Love to weep, "Ev'n Superftition lofes ev'ry fear:

„For God, not man, abfolves our frailties here."

I come, I come! prepare your roseate bow'rs,
Celestial palms, and ever - blooming flow'rs.
Thither, where finners may have reft, I go,
Where flames refin'd in breafts feraphic glow:
Thou, Abelard! the laft fad office pay,
And fmooth my paffage to the realms of day;
See my lips tremble, and my eyeballs roll,
Suck my laft breath, and catch my flying foul!
Ah no-in facred vestments mayft thou ftand,

Ich einen holen Ruf: „Komm, Schwester, komm,
"Dein Plaß ist hier; komm, Dulderin, hinweg!
Einst lebte, weinte, fleht' ich so wie du,


Da noch der Liebe Raub, jeßt Heilige;

„Doch alles ruht in diesem ewgen Schlaf;

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Der Gram vergisst des Aechzens hier, die Liebe Des Weinens, und der Wahn selbst seiner Furcht; "Denn Gott, der Mensch nicht, spricht von Schuld hier frei.

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Ich komm', ich Tomme! Rüftet nur für mich
Die Rosenlauben, Himmelspalmen, Blumen,
Die nie verblühn! Dorthin, wo Sünder Ruh
Erlangen, eil' ich; dort, wo reinre Flammen
In Seraphsbusen glühn!-- Thu, Abalard,
Mir dann den letzten Dienst, und bahne mir
Den Weg zu jenen Wohnungen des Lichts.
Sieh meine Lippen zittern; sieh mein Auge
Sich brechen; sauge meinen letzten Hauch,
Und hasche meine Seel' im Fluge!... Nein

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The hallow'd taper trembling in thy hand,
Prefent the cross before my lifted eye,
Teach me at once, and learn of me to die,
Ah then, thy once-lov'd Eloifa fee!
It will be then no crime to gaze on me.
See from my cheek the tranfient roles fly!
See the last sparkle languish in my eye!
Till ev'ry motion, pulfe, and breath be o'er;
And ev'n my Abelard be lov'd no more.
O Death all eloquent! you only prove
What dut we dote on, when 'tis man we love.

Then too, when fate fhall thy fair frame destroy,
(That caufe of all my guilt, and all my joy), >
In trance ecstatic may thy pangs be drown'd,
Bright clouds defcend, and angels watch thee round,
From op'ning fkies may ftreaming glories fhine,
And faints embrace thee with a love like mine.

Im Priesterkleide steh an meinem Lager,
Die heil'ge Kerze bebend in der Hand.



Wenn ich empor blick', halt das Kreuz mir vor,
Und lehre mich, und lerne von mir sterben.
Ach! dann sieh mich, die du einst liebtest;
Ist, Eloisen sehn, dir kein Verbrechen.
Sieh meiner Wangen Rosen treulos fliehn,
Den leßten Funken mir im Aug erlöschen;
Bis alle Regung, Puls und Athem schwindet,
Und selbst mein Abålard nicht mehr geliebt wird.
Wie allberedt, o Tod, beweisest du:


Wir lieben Staub nur, wenn wir Menschen lieben!"

Auch dann, wenn deiner schönen Glieder Bau-
All meiner Schuld und meiner Freuden Ursprung!
Der Tod zerstört, dann müssen deine Qualen
In himmlisches Entzücken schwinden; lichte Wolken
Sich um dich breiten, Engel um dich stehn,

Bom offnen Himmel Glorien herab

Dir strömen; Hell'ge müssen dann mit Inbrunst,
Mit Liebe, wie die meine, dich umarmen!



May one kind grave unite each haplefs name,
And graft my love immortal on thy fame!
Then, ages hence, when all my woes are o'er,
When this rebellious heart fhall beat no more;
If ever chance two wand'ring lovers brings
To Paraclete's white walls and filver fprings,
O'er the pale marble fhall they join their heads,
And drink the falling tears each other fheds;
Then fadly fay with mutual pity mov'd,


Oh may we never love as thefe have lov'd!«
From the full choir when loud Hofannas rife,
And fwell the pomp of dreadful facrifice,
Amid that scene, if fome relenting eye

Glance on the ftone where our cold relics lie,
Devotion's felf fhall fteal a thought from heav'n,


In Ein wohlthätigs Grab werd unser Unglück
Versenkt; unsterblich werde meine Liebe
Mit deinem Ruhm vereint!


Wenn dann einst

Nach fernen Zeiten, wenn nun meine Leiden
Vorüber sind, und mein emportes Herz
Nicht weiter schlägt, zwei Liebende der Zufall
Auf ihrer Wallfahrt an dieß Kloster führt,
Nach diesen Mauern, diesen Silberquellen;
Dann werden sie vereint die Häupter sanft
Hin über unsern bleichen Marmor lehnen,
Die Thränen trinken, die dann Jedes weint;
Dann traurig sagen, gleichen Mitleids voll:
„O! liebten wir doch nie, wie sie geliebt!"
Und wenn Hosannahs laut aus vollem Chor
Zum Himmel wallen, und des traurgen Opfers
Geprång' erhöhen, wenn auf einmal dann
Ein liebreich Auge jenen Stein erblickt,
Der unsre kalten Reste deckt; dann wird
Selbst von der Andacht Ein Gedank' dem Himmel
Entwandt, dann fållt mitleidig eine Thråne

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One human tear fhall drop, and be forgiv❜n.
And fure, if Fate fome future bard fhall join,
In fad fimilitude of griefs to mine,

Condemn'd whole years in abfence to deplore,
And image charms he must behold a more;
Such if there be, who love fo long, fo well;
Led him our fad, our tender ftory tell;

The well-fung woes will footh my penfive-ghoft;
He beft can paint 'em who shall feel 'em moft.

Der Menschheit auf dieß Grab; und Gott vergiebt ihe.
Und wenn ein spåter Barde mir an Gram,
An Duldungen mir traurig åhnlich ist,
Verurtheilt, Jahre lang um fernen Reiz
Zu weinen, ihn zu denken, nie zu sehn!
Wenn er so treu, so lange liebt; erzähl'
Er unsre traur❜ge, zårtliche Geschichte!

Mein Geist wird dann der schön besungnen Leiden
Sich denkend freun; denn der allein nur schildert
Am besten sie, wer sie am stärksten fühlt.

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