Der Darwinismus und die Naturforschung Newtons und Cuviers: Beiträge zur Methodik der Naturforschung und zur Speciesfrage, 3. köide

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F. Vieweg und Sohn, 1877
 

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Page 102 - Mit dieser Frage hat der Autor jener Theorie sich nicht beschäftigt. Die Nützlichkeitstheorie, ausgehend von der in ihrem Warum ganz unbekannten Neigung der Organismen , ihre Eigenschaften gelegentlich etwas abzuändern, erklärt jede in der Natur vorkommende Gestaltung oder sonstige Eigenschaft eines Organismus für eine Anpassung an die äusseren Verhältnisse, und erklärt damit zu viel ; sie schneidet die Erforschung der nächsten Ursachen ab.
Page 96 - Monstrositäten im Allgemeinen vorkommt. Nicht dadurch, dass kleine Differenzen von der gewohnten Entwickelung, die sämmtlich nach derselben Richtung hin liegen, Generationen hindurch sich summiren, kommt die neue Form zu Stande; sie tritt mit einem Schlage , vollendet in ihrer weiten Abweichung von der Stammform, in die Erscheinung.
Page 259 - Atom-Seele' „sind die gewöhnlichsten und allgemeinsten Erscheinungen der „Chemie unerklärlich. Lust und Unlust, Begierde und Abneigung, „Anziehung und Abstossung müssen allen Massen-Atomen ge„meinsam sein; denn die Bewegungen der Atome, die bei Bildung „und Auflösung einer jeden chemischen Verbindung stattfinden „müssen, sind nur erklärbar, wenn wir ihnen Empfindung und „Willen beilegen . . . Wenn der 'Wille...
Page 93 - Als acht Jahre nach Hofmeister's vergleichenden Untersuchungen Darwin's Descendenzlehre erschien, lagen die verwandtschaftlichen Beziehungen der grossen Abtheilungen des Pflanzenreiches so offen, so tief begründet und so durchsichtig klar vor Augen, dass die Descendenztheorie nur anzuerkennen brauchte, was hier die genetische Morphologie thatsächlich zur Anschaunng gebracht hatte
Page 309 - ... nur wie dies geschieht. Ueber den ersten Punkt ist nach meiner Ansicht mehr als genug gesprochen und die Wissenschaft hat darüber endgültig abgeschlossen, indem alle Gebiete der Beobachtung und der Speculation sich zu demselben Schlüsse vereinigen. Der genetische Zusammenhang der Lebeformen ist so sicher, als das Gesetz der Erhaltung von Kraft und Stoff in der unorganischen Natur ; denn in der That ist er nichts anderes als die Anwendung dieses allgemeinsten Gesetzes auf das organische Gebiet...
Page 104 - Ueber den Einfluss der geographischen Isolirung und Colonienbildung auf die morphologischen Veränderungen der Organismen.
Page 3 - Hol' der Henker die öffentliche Meinung! — Es kann sie einer auf beiden Seiten tragen, wie ein ledernes Wams.
Page 14 - Il y trouve clairement que le pape est l'antechrist, et il explique d'ailleurs ce livre comme tous ceux qui s'en sont mêlés. Apparemment qu'il a voulu par ce commentaire consoler la race humaine de la supériorité qu'il avait sur elle. Bien des gens en lisant le peu de métaphysique que Newton a mis à la fin de ses Principes mathématiques, y ont trouvé quelque chose d'aussi obscur que \Apocalypse.
Page 93 - Was Häckel erst nach Darwins Auftreten die phylogenetische Methode nannte, hatte Hofmeister in seinen «Vergleichenden Untersuchungen» lange vorher und mit großartigstem Erfolge wirklich durchgeführt.
Page 38 - Natnrerzeugnissen, dass wir uns sehr wohl ein Wesen denken können, welches die Gesetze der Entwicklung der organischen Formen durch vergangene Zeiten hindurch gemeistert hat, indem wir den Glauben an irgend eine neue Kraft durchaus zurückweisen, welche zu ihrer Entwicklung beigetragen, und die Theorie durchaus verwerfen, dass in diesen wenigen Fällen eine kontrollierende Intelligenz die...

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